Dienstag, 30. Januar 2018

Tageszentrum

Hallo alle zusammen,

ein neues Jahr hat begonnen und ich habe auch eine neue Aufgabe angefangen.
Im vergangenen Jahr habe ich drei Mal die Woche im drosa maja und in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Dabei habe ich meistens nur auf Kinder aufgepasst oder Büroaufgaben erledigt. Da es mir nicht gut gefallen hat, habe ich mit meiner Betreuerin Sr. Hannah geredet und nun eine neue Aufgabe gefunden.
Nun habe ich schon zwei Wochen in einem Tageszentrum für Erwachsene mit Behinderungen gearbeitet.
Da Zentrum wird von einem Verein geleitet. Dieser setzt sich besonders für eine gute Lebensqualität und Versorgung ein, unter diesem Link könnt ihr noch weitere Informationen finden http://www.lkndz.lv/lv/
Mir gefällt es dort sehr gut. Da die anderen Betreuer super nett und hilfreich sind. Ich erfahre viel über die unterschiedlichen Behinderungen und warum wie die Menschen reagieren.
Ich habe dort die Chance viel mit den Menschen zusammenzuarbeiten und sie bei Aufgaben zu unterstützen. Am Freitag backen wir zum Beispiel immer gemeinsam. Wir haben schon Kekse und Karottenmuffins gebacken und ich bin immer wieder beeindruckt, was manche können.
Ansonsten helfe ich dabei immer neue Aufgaben vorzubereiten, um die kognitiven Fähigkeiten zu schulen.
Obwohl ich gerade erst am Anfang meiner Arbeit bin, macht es mir viel Spaß und ich lerne jeden Tag viel Neues.

Außerdem ist der Winter endlich angekommen. Letzte Woche hatten wir immer um die -7 bis -10 Grad. Es gab total viel Schnee und es sah alles wunderschön aus. Zudem sind die Flüsse und Kanäle alle zugefroren und überall lag Schnee.

Ich habe jetzt noch weniger als einen Monat hier in Lettland. Daher bin ich super gespannt, was mich noch erwartet. Doch andererseits freue ich mich auch auf Zuhause und meine Familie und Freunde. Trotzdem werde ich die nächsten vier Wochen nochmal richtig genießen!

Donnerstag, 4. Januar 2018

Reise nach Tallinn und das neue Jahr



Frohes neues Jahr, wünsche ich euch allen!

Noch im alten Jahr, kam meine Familie zu Besuch. Zusammen sind wir dann für drei Tage nach Tallinn gefahren.
Tallinn ist die Hauptstadt von Estland und liegt damit nördlicher von Riga. Die Stadt hat mir total gut gefallen. Sie sieht aus wie aus dem Mittelalter. Da diese eine große Stadtmauer und viele alte und simple Gebäude hat.

Im Okkupationsmuseum haben wir viel über die verschiedenen Perioden gelernt, und auch wenn die Geschichte sehr ähnlich zu der lettischen oder litauischen ist, war es doch interessant. Allgemein, kann ich nur jedem der einmal ins Baltikum reist empfehlen ein Okkupationsmuseum zu besuchen. Diese Zeit war hier sehr prägend und es ist noch ein relativ aktueller Teil der Geschichte, wo noch viel auch im täglichen Leben drüber berichtet wird.
Außerdem waren wir in der Oper und haben den Nussknacker als Ballett gesehen. Die Stadt besteht aber nicht nur aus alten Gebäuden. So waren wir zum Beispiel in dem revitalisierten Viertel Rotermanni. Hier wurden alte Hallen wunderschön revitalisiert und total schön mit netten Cafés und Geschäften gestaltet.

Leider ging die Zeit mal wieder viel zu schnell rum und schon ging es zurück nach Riga.

Hier haben wir dann auch am 31.12 Silvester gefeiert. An der Daugava (der Fluss fließt durch Riga) gab es ein Feuerwerk. Leider war es total nebelig und nicht so gut erkennbar, doch es war trotzdem schön anzusehen.

Sonst haben wir in den letzten Tagen nur Riga erkundet, waren im Kino oder im JumpHouse.
Ich habe den Besuch von meiner Familie sehr genossen. Es war schön, mit ihnen zu quatschen und viel Zeit zu verbringen. 



Trotzdem bin ich jetzt auch bereit das Beste aus den letzten zwei Monaten rauszuholen. Ich habe schon einige Ausflüge und Aktionen geplant und bin gespannt was mich im neuen Jahr erwartet.
2018 wird sicherlich ein aufregendes Jahr und ich kann es kaum erwarten ganz viel zu erleben und zu lernen.